Restbestände - Lagerware - Sonderposten - Abgelaufene MHD

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Das Mindesthaltbarkeitsdatum richtig verstehen

Nach europäischem Recht muss auf fast allen verpackten Lebensmitteln und Getränken angegeben sein, wie lange das Produkt mindestens haltbar ist. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist jedoch kein Verfallsdatum. Es ist lediglich eine "Frischegarantie" des Herstellers, die besagt, dass das gekaufte Produkt bis zu diesem Datum garantiert seinen Geschmack, seine Konsistenz und seine Farbe behält. Um eventuelle Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, wird das MHD vom Produzenten meist relativ kurz angesetzt. Viele Lebensmittel sind aber deutlich länger in einwandfreiem Zustand.

Greenpeace hat getestet, wie lange Lebensmittel nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar sind. Erstaunliches Ergebnis: Drei von acht Lebensmitteln waren ganze 16 Wochen nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit noch essbar. Und zwar Joghurt, Soja-Joghurt und Tofu. Auch Salami, Käse und Kuchen hielten deutlich über das MHD hinaus.

Nicht zu verwechseln ist das Mindesthaltbarkeitsdatum mit dem Verbrauchsdatum:

  • Lebensmittel, deren Verbrauchsdatum abgelaufen ist, sollten entsorgt werden.

Vertrauen Sie Nase und Augen – nicht dem MHD

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie ein Lebensmittel noch genießen können, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist? Vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Die eigene Nase und die Augen sind ein besserer Ratgeber als das Mindesthaltbarkeitsdatum. "Wer schaut, riecht, die Konsistenz prüft und eine kleine Menge kostet, bildet sich in der Regel selbst das richtige Urteil", empfiehlt Hanna Simons, Sprecherin von Greenpeace in Österreich.

  • Bei Milchprodukten lässt sich einfach feststellen, ob das Produkt noch haltbar ist: Verfärbungen, ein auffälliger Geruch oder Geschmack sind Zeichen dafür, dass die Ware verdorben ist. Wenn das nicht der Fall ist, darf sie in aller Regel ohne Bedenken verzehrt werden.
  • Bei Reis und Nudeln ohne Ei ist die Haltbarkeit praktisch unbegrenzt.
  • Auch Zucker, Kaffee, Tee, Konserven, Hülsenfrüchte mit geringem Fettanteil und Gewürze in Aromaschutzverpackungen sind nahezu ewig haltbar.
  • Zusatz
  • Kekse Waffeln in Bonbon Schololade in Verpackung kann weit über den MHD verwendet werden
  • Einige Käsesorten gewinnen eher nach den MHD erst das richtige Aroma wer es kräftig mag

Probleme unserer Wegwerfgesellschaft

Unsere Wegwerfgesellschaft bringt ethische Probleme mit sich: Wir werfen Lebensmittel weg, die eigentlich noch genießbar wären – in anderen Ländern leiden oder sterben Menschen an Hunger. Auch ökologisch ist das Wegwerfen von Lebensmitteln problematisch. Für die Herstellung wurden wichtige Ressourcen aufgewendet: Energie, Wasser und Rohstoffe. Rund 3,3 Gigatonnen an Kohlenstoffdioxid-Äquvivalenten werden durch sogenanntes Food Waste (englisch für Lebensmittelverschwendung) verursacht, so Greenpeace. Die Umweltschutzverbände sind sich einig, dass der Großteil des Mülls vermeidbar wäre.



Quelle Auszüge aus  Ökotest

https://www.oekotest.de/essen-trinken/Food-Waste-10-Tipps-gegen-Lebensmittelverschwendung_600853_1.html